szmmctag

  • Audio und Video zusammenführen mit FFMPEG

    Als ich mal ein Best of Kalkofe gesehen habe, hab ich bei obigem Beitrag fast keine Luft mehr vor Lachen gekriegt. Ich finde das Video so dermaßen zum Brüllen, dass ich mir das aufs Klugfon gespeichert habe. Runtergeladen hatte ich das mit einer Browser-Erweiterung am PC. Nur hat die leider nur eine niedrige Auflösung erwischt, die auf dem Handy ziemlich schlecht aussah. Also eine andere Erweiterung probiert, die alle Auflösungen findet.

    Problem war dann nur, dass das Video nun zwar ordentlich auf den Handy aussah, leider der Ton aber nicht funktionierte. Die erste, kleine Version war ne FLV, die große ein MP4. Ich dachte, es wär vielleicht ein Codec-Problem, und habe diverse Player ausprobiert. Geholfen hat das alles nichts. Eine erste Recherche nach fehlendem Ton bei Videos unter Android ergab auch nichts. Am PC wollte ich mir dann mal die Metainformationen genauer angucken, und siehe da, auch hier kein Ton. Wie sich herausstellte, gab es für die große Auflösung eine separate MP4A Audio-Datei. Die war schnell runtergeladen. Nur wie fügt man die zu einer Datei zusammen?

    Wahrscheinlich hab ich die falschen Suchbegriffe genutzt, jedenfalls hab ich nur ziemlich komplizierte Anleitungen mit teils ellenlangen Skripten gefunden. Dabei ist die Lösung eigentlich ganz einfach. Und damit der Nächste nicht lange suchen muss, wie man einfach nur Video- und zugehörige Audiospur aus zwei separaten Dateien zusammenführt:

    ffmpeg -i inputvideo.mp4 -i inputaudio.mp4a \
    -acodec copy -vcodec copy outputvideoplusaudio.mp4
    
  • Fairphone Update auf 1.4 (Cherry) mit Unified Storage

    Das Fairphone (First Edition) ist mein erstes Smartphone, es läuft unter Android 4.2.2. Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Gerät, von der Hardware könnte aber die Kamera besser sein.

    Was mich aber ziemlich gestört hat, ist die Aufteilung des 16 GB großen Speichers, die nur 1 GB Platz für den internen Speicher lässt. Das hat zur Folge, dass ich diverse Apps wieder deinstallieren musste, weil sie einfach zu viel Platz weggenommen haben. Teilweise ließen sich aus Platzmangel einige Apps auch nicht mehr updaten. Es hat auch nichts genützt, so viel wie möglich in den Telefonspeicher zu verschieben. Einige dicke Brocken bieten diese Option leider erst gar nicht. Oder ich will nicht auf die zugehörigen Widgets verzichten.

    Umso erfreulicher fand ich die Ankündigung "Software update v1.6 log - August 2014". Neben den Korrekturen - die mir nicht so wichtig sind - kommt nun eine Option in den Fairphone Updater, mit dem man bequem auf "Unified Storage" umstellen kann. Das bedeutet nichts anderes als eine Umpartitionierung, die den Unterschied zwischen internem und Telefonspeicher aufhebt. Das hätte man auch selbst schon manuell durchführen können, das war mir aber bisher zu viel "Gefrickel".

    Die Anleitung "How do I upgrade to the unified storage partition (for first edition Fairphone owners)?" dazu enthält auch einen Link auf "How to backup and restore your Fairphone", ein Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht wirklich auseinandergesetzt hatte. Dort werden verschiedene Optionen beschrieben:

    1. Manuell
    2. Die eingebaute Sicherung und Wiederherstellung
    3. Drittanbieter-Apps

    In der Vorbeiretung hatte ich aber auch eine Anleitung gefunden, welche das Backup über adb ermöglicht: "How to take full Backup of your Android without Rooting".

    Ich hatte mich entschieden, sowohl die eingebaute Sicherung und Wiederherstellung zu probieren als auch die Variante mit adb. Weil erstere am bequemsten klang und zweitere als Sicherungsnetz am vollständigsten. Bei der eingebauten Sicherung hatte ich alles zum Sichern ausgewählt. War easy und ging schnell. Das Backup per adb habe ich dann wie in der Anleitung gemacht und nebenbei laufen lassen. Und weil es selbst keinen Fortschritt anzeigt, habe ich hin und wieder mal die Größe der Sicherungsdatei geprüft. Nach etwa 3 Stunden waren es über 8 GB. Erst da wurde mir bewusst, dass auch der Inhalt der externen SD-Karte mitgesichert wird. Daraufhin habe ich abgebrochen, weil ich die 64 GB fast komplett mit Musik gefüllt habe. Das hätte ewig gedauert und wäre größtenteils umsonst gewesen, weil die externe SD-Karte ja gar nicht umpartitioniert wird.

    Also musste eine anderes Sicherungsnetz her. Meine Wahl fiel auf Titanium Backup root, weil ich das schonmal auf einem Tablet benutzt hatte.

    Nachdem ich nun zwei unterschiedliche Backups hatte, ging es an den Update-Prozess. Der dauert ja recht lange inkl. Neu-Installation der Google-Apps und dem etwas nervigen Optimieren aller Apps (insgesamt 3x: beim Update auf Cherry, beim Installieren der Google-Apps sowohl nach dem Update als auch nach dem Umpartitionieren). Aber dann hatte ich das neue Fairphone OS 1.4 und den Unified Storage. Schön! Nur leider nicht das Ende der Arbeit...

    Dann folgte noch die Rücksicherung plus Nacharbeiten, die ich nur stichwortartig beschreiben will:

    1. Die eingebaute Sicherung und Wiederherstellung hat sich eigentlich kaum gelohnt, im Wesentlichen hat das nur die Fotos und Videos wieder hergezaubert. Dabei ist aber die Ordner-Struktur verlorengegangen, d.h. alle Bilder sind in "pictures" gelandet. Ich habe danach größtenteils per Hand die alte Struktur mit z.B. "Kamera", "Screenshots" und eigenen thematischen Ordnern wiedergergestellt.
    2. Das Zurückspielen der Titanium Sicherung war sehr zeitaufwändig. Bei jeder App musste ich erstmal die Berechtigungen abnicken (mindestens ein Tap, manchmal meheere wenn die Liste zu lang war und ich erst - z.T. mehrfach - auf "Weiter" tappen musste), dann jedes Mal ablehnen, dass Google die App überprüft, und dann nochmal auf "Fertig". Bei insgesamt fast 100 Apps nervt das gewaltig. Einmal hatte ich auch nicht aufgepasst und auf "Abbrechen" gertappt. Dann ging die Wiederherstellung nicht weiter und lies sich auch nicht ohne weiteres neu starten, weil angeblich schon ein Vorgang lief. Ich musste Titanium erst ganz beenden und neu starten, damit es weiterging.
    3. Danach hat es auch ziemlich gedauert, wieder alls Widgets und App-Icons so auf den Home-Screens anzuordnen, wie ich es vorher hatte. Dann noch den Bildschirmhintergrund, Benachrichtigungs- und Klingeltöne wieder konfigurieren, PIN für den Startbildschirm, Timeout bis Ruhezustand, Synchronisations-Einstellungen etc. pp.
    4. Und weil ich nicht aufgepasst und die Kontakte mit Bordmitteln wiederhergestellt hatte, waren die dann doppelt: einmal aus der Rücksicherung im Telefon und einmal in meinem owncloud-Konto. Gut, selber schuld. Also musste ich die auch wieder aufräumen. Zum Glück habe ich schnell gefunden, dass man über die Menü-Taste und "Kontakte zur Ansicht" nur die anzeigen kann die auf dem "Telefon" gespeichert sind. Doch beinahe hätte ich so zu viel gelöscht, denn bei der ganzen Prozedur waren nicht alle Kontakte doppelt in der Gesamtliste aufgeführt. Ziemlich viele waren "zusammengeführt", ein Feature, das mir bis dato auch nicht bewusst war. Diese musste ich erst über "Bearbeiten" und dann "Trennen" in Telefon und Cloud Kontakt aufspalten, so dass ich dann den Kontakt im Telefon löschen konnte. Von diesen musste ich dann aber wieder einige erneut zusammenführen, weil sie z.B. auch in meine Threema-Kontaktliste enthalten sind. Das hier war sogar der größte Aufwand. Drei Kontakte hatte ich dabei irrtümlich auch aus der Cloud gelöscht, weil ich das Feature der zusammengeführten Kontakte noch nicht gekannt hatte. Zum Glück hatte sich die KDE Kontaktverwaltung auf meinem PC noch nicht neu synchronisiert, so dass ich dort die drei Kontakte als vCard exportieren und über mein owncloud Webfrontend wieder importieren konnte. Warum einige Kontakte zusammengeführt waren, andere aber nicht, habe ich nicht so recht verstanden. Ich kann es nicht mehr nachvollziehen, aber vielleicht waren nur die betroffen, die auch bei Threema in der Kontaktliste enthalten sind.

    Gut, dass ich das alles an einem freien Tag gemacht habe... Es war zwar viel Arbeit, die vielleicht für den ein oder anderen Ottonormaluser nicht machbar gewesen wäre. Aber es hat sich m.E. doch gelohnt, denn jetzt hab ich nicht mehr nur 60 MB Platz für Apps, sondern 12 GB.

  • Problem beim Zusammenspiel ownCloud, zNotes und Windows/Linux

    Seit einiger Zeit nutze ich ownCloud 5.x für meine private Cloud. Kalender und Kontakte funktionieren soweit ganz gut.

    Irgendwann habe ich angefangen auch Notizen synchronisieren zu wollen. Und zwar zwischen einem Rechner mit Windows 7 auf Arbeit und dem Rechner zuhause mit openSUSE 12.3. Dabei bin ich im Netz darauf gestoßen, zNotes zu benutzen, weil das für beide Plattformen verfügbar ist.

    Passt soweit ganz gut, nur gibt es regelmäßig ein Problem: ändere ich auf dem Linux-Rechner was, synchronisiert sich der Windows-Rechner wie erwartet.
    Ändere ich aber auf dem Windows-Rechner, habe ich auf dem Linux-Rechner immer zu allen Notizen einen Konflikt.
    Da ich nie gleichzeitig ändere, kann ich gefahrlos die Konflikt-Dateien löschen. Es ist aber schon ziemlich nervig.

    Leider habe ich noch keine Lösung gefunden. Ich hoffe, die kann ich hier irgendwann nachreichen...

  • Warum ich weiterhin bei echten Büchern bleibe

    Ich habe ja seit etwas mehr als 2 Jahren einen eBook-Reader. Trotzdem kaufe ich fast allen Lesestoff noch auf Papier. Der Reader kommt dabei bisher meistens nur für fertige PDFs oder längere Artikel aus dem Netz zum Einsatz. Für letzteres nutze ich dabei häufiger http://readlists.com/, insbesondere, wenn ich mehrere Artikel zu einem ähnlichen Thema zusammenfassen will. Dass dort gleich ePubs rauskommen, ist sehr praktisch. Romane dagegen lese ich bisher ausschliesslich gedruckt.

    Die Tage habe ich mich gefragt, warum das eigentlich so ist. Das letzte Buch war ein 910-Seiten Hardcover. Spätestens in der Wanne wird das nach einiger Zeit unhandlich ;)

    Und ich glaube, ein nicht unerheblicher Grund ist folgender: auf dem eReader ist jedes Buch mehr oder weniger wie das andere. Auch wenn es total praktisch ist, nahezu alles immer dabei zu haben, und ich gar nicht so überzeugt bin, dass ich so auf das haptische Erlebnis abfahre, was viele eBook-Gegner gerne mal anführen. Es ist doch was anderes, ob der Speicher von so einem kleinen Gerät voll ist oder eine ganze Regalwand in der Wohnung.

    Meine echten Bücher sind getrennt nach Romanen und Sachbüchern. Bücher einer Serie stehen nebeneinander. Bücher, die mir wichtig sind, stehen auf Augenhöhe. Der eher unwichtige Kram steht dann eher so weit oben oder unten, dass man ihn nicht so gut sieht und auch nicht so gut rankommt. Meine Tolkien-Bücher stehen nochmal separat zwischen den Buchstützen, die bei der ersten limited Box der Special Extended Edition dabei waren. Gelesene Bücher stehen aufrecht, ungelesene liegen auf einem Stapel, oft auch in der Reihenfolge, wie ich denke, dass ich sie mal lesen will.

    Von daher denke ich, es kommt mir auch noch darauf an, mit den physikalischen Büchern etwas auszudrücken. Das geht nicht mit einer (lieblosen) Dateiliste oder einer Cover-Ansicht auf einem 5 Zoll Display, auf dem nicht mehr als eine Handvoll Buchdeckel gleichzeitig abgebildet werden können. Die Bücher geben dem Raum eine persönliche Note und ich kann Schwerpunkte setzen. Versuch das mal mit dem Bild auf dem Sperrbildschirm eines eReaders hinzubekommen.

    P.S.: mit dem CD-Regal ist es eigentlich das gleiche ;)

  • Amarok 2 Datenmodell und noch ein Abfrage-Skript

    Das Datenmodell von Amarok 2 gibt es als SVG im GIT-Repository unter dieser URL: http://quickgit.kde.org/index.php?p=amarok.git&a=blob_plain&f=docs%2FamarokTables.svg.

    Und weil ich mir gerne CDs fürs Auto brenne, die möglichst 2 Alben enthalten sollten, hier ein Skript, das mit die Alben des aktuellen Jahres nach Gesamtlänge sortiert (bei verschiedenen Interpreten klappt das so natürlich nicht):

    SELECT 
      artists.name as artists, 
      albums.name as albums,
      years.name as years,
      sec_to_time(SUM(tracks.length)/1000 ) as Duration
    FROM tracks 
    LEFT JOIN artists ON artists.id = tracks.artist
    LEFT JOIN albums ON albums.id = tracks.album
    LEFT JOIN years ON years.id = tracks.year
    where
      years.name = year(now())
    group by
      artists.name, albums.name, years.name
    ORDER by
      SUM(tracks.length), artists.name, albums.name
    
  • Readlists: Günstiger Service, um Artikel im Web für den eReader aufzubereiten

    Eine spontane Suche nach dem Hashtag "#epub" bei Twitter hat mich letztens auf die Spur von http://readlists.com/ gebracht.

    Dort kann man Listen anlegen, denen einen Namen und eine Beschreibung verpassen und dann URLs hinzufügen. So kann man sich prima mehrere Artikel zu einem Thema zusammensuchen und später lesen, anderen Leuten über z.B. Twitter oder Facebook mitteilen, etc.

    Und vor allem: es gibt eine Export-Funktion nach ePub, welche die Artikel über den Service http://www.readability.com/, zu dem Readlists anscheinend gehört, aufbereitet und beispielsweise Werbung und Navigation entfernt. Mehr oder weniger nach genau so etwas habe ich lange gesucht. Bisher habe ich das eher per PDF-Druck oder Calibre versucht, aber das ist vergleichsweise aufwändig und hat auch keine so schöne Funktion, aus mehreren Artikeln ein eBook zu machen.

    Man kann das auch prima erst einmal anonym ausprobieren und sich eine Liste erstellen, um zu sehen, ob man damit zurecht kommt. Das sieht dann beispielsweise so aus: http://readlists.com/174f4731/

    Mir gefällt's ;)

  • Rezension "Sony PRS 350 Reader Pocket Edition" Teil 1: wie finde ich meine Inhalte wieder

    Heute möchte ich mit einer kleinen, wahrscheinlich unregelmäßigen Reihe beginnen, in der ich einzelne Aspekte meines eBook-Readers beschreiben möchte.

    Auftakt soll die Übersicht über die auf dem Gerät gespeicherten Medien sein.

    Fangen wir mit einem Foto des Startbildschirms an:
    Startbildschirm hochkant

    Ganz oben befindet sich das aktuelle Buch, in dem man zuletzt gelesen hat. Darunter die drei zuletzt hinzugefügten Bücher plus die Möglichkeit, in die komplette Bücherliste zu springen. Und wieder ein Stück tiefer gibt es noch weitere Funktionen, von denen ich "Sammlungen" am wichtigsten finde. Dort kann man sich beliebige Sammlungen anlegen, in die sich die Bücher dann einsortieren lassen. Wie man sich das gliedert, ist eine Sache des Geschmacks. Vielleicht "Sachbücher", "Romane" oder auch "Fantasy", "Science Fiction", "Beruf", "Politk", ..., wonach mal halt gerne gliedern können will. Letztendlich ist es ein Filter auf die Bücherliste, d.h. die Sammlungen präsentieren sich ansonsten wie die komplette Bücherliste.

    Standardmäßig ist die Ansicht "Miniaturbilder" eingestellt:
    Bücherliste Miniaturbilder hochkant Bücherliste Miniaturbilder quer
    Bei "echten" Büchern sieht man ihr Cover, bei Webseiten z.B., die man sich als PDF gespeichert hat zum offline lesen, quasi eine Vorschau der ersten Seite.
    Was man hier gleich erkennt: es sind nicht gerade viele Bücher, die man auf einen Blick erfassen kann. Außerdem wird der Titel des Buches nach ca. 20 Zeichen abgeschnitten. Das ist nicht viel, vor allem, wenn man bedenkt, dass bei fehlenden Meta-Daten nur der Dateiname angezeigt wird, der leider auch schonmal mit dem Erstelldatum oder dem Namen der erstellenden Applikation beginnt, so dass die spannenden Teile gar nicht zu sehen sind.
    Hier gibt es auch keinen wesentlichen Unterschied zwischen der Ausrichtung hochkant oder quer.

    Eine andere Ansichtsart ist "Liste", wo man den Titel und das Datum des Hinzufügens sehen kann:
    Bücherliste Liste hochkant Bücherliste Liste quer
    Hier sieht man in der Hochkant-Ansicht 10 statt 9 Büchern und der Titel wird nicht ganz so schnell abgeschnitten. In der Quer-Ansicht sind es dann nur noch 7 Bücher, aber man hat noch etwas mehr Platz für den Titel. Sind die Meta-Daten aber nicht gut genug, muss man immer noch damit kämpfen, wenn mal die Anzeige mit "Microsoft Word - 2011_Magisterarbeit" beginnt.

    Die Ansicht "Nur Titel" bringt da noch ein kleines bisschen mehr:
    Bücherliste nur Titel hochkant Bücherliste nur Titel quer

    Aber dafür wird vergleichsweise viel Platz verschwendet, wenn bei den meisten Büchern der Titel kurz genug ist.

    Leider kann man sonst nichts weiter einstellen. Z.B. die Schriftgröße. Ich persönlich denke, dass ich mit einer dezent kleineren Schrift auch noch klarkommen würde.
    Wie gesagt, es passen in den beiden Ansichten ohne Cover hochkant nur 10 Bücher auf einen Bildschirm. Mit Cover ist es nur eins weniger, dafür reicht dann der Platz für die Anzeige des Titels in den seltensten Fällen aus.
    Ich habe bisher weniger als 50 Medien auf dem Gerät und habe schon nicht mehr das Gefühl, einen Überblick zu haben, was sich darauf befindet. Mir ist ehrlich gesagt ein bisschen schleierhaft, wie man damit zurechtkommen soll, wenn man mal 1000 Bücher hat. Die Speicherkapazität würde jedenfalls reichen.

    Möglicherweise muss ich mir angewöhnen, bei jedem Aufspielen am Rechner eine Textdatei zu erzeugen, die eine irgendwie geartete, bessere Übersicht ermöglicht. Die kann man dann als Buch aufrufen und dann wenigstens die Schriftgröße verringern.

    Zum Schluss vielleicht noch zwei weitere Fotos, die einen Vergleich von Größe und Schriftbild mit gedruckten Werken erlauben:
    Größenvergleich Schriftbildvergleich2

  • Und darum habe ich keinen Kindle gekauft...

    Erfahrungsbericht eines Nutzers bei Telepolis: Adieu, Kindle

    Gut, der Titel dieses Beitrags ist ein wenig überspitzt, aber ich stand damals natürlich auch vor der Entscheidung "Kindle oder ein anderer Reader".

    Abgesehen von der Tatsache, dass man den Kindle nicht in der Buchhandlung um die Ecke ausprobieren konnte, wie das mit vielen anderen eReadern möglich war, hat mir die starke Bindung an Amazon nicht gefallen. Der Kindle setzt als einziger nicht auf ePub sondern auf sein eigenes Format. Zudem gab es damals schon Aufregung, als ausgerechnet der gekaufte Roman 1984 remote von Amazon gelöscht wurde (Amazon löscht gekaufte Kindle-eBooks).

    Und wenn ich jetzt lese, dass man mit einem Kindle nichtmal die verschiedenen Shops des gleichen Anbieters ohne Probleme nutzen kann, bin ich recht froh, mir ein Gerät gekauft zu haben, wo ich nahezu jeden Shop (außer Amazon) nutzen kann, und wo ich auch gekaufte Bücher im gleichen Format weiterverwenden kann, sollte ich mal ein anderes Reader-Modell (außer dem Kindle) kaufen.

  • Datenpilot von OpenOffice dazu bringen, mehrere Felder in Spalten statt in Zeilen darzustellen

    Einige Zeit bin ich daran verzweifelt, wenn ich in OpenOffice den Datenpilot nutzen wollte, um zwei Felder darzustellen. Standardmäßig macht OOo nämlich pro Zeilenfeld(er) mehrere Zeilen und das sieht dann so aus:

    zwei Datenfelder - zeilenweise

    Um zu bekommen, was ich wollte, musste ich nur die graue Spaltenüberschrift "Daten" in das freie weiße Kästchen daneben ziehen. Danach stellt OOo das meinen Wünschen entsprechend dar:

    zwei Datenfelder - spaltenweise

    In den Standardeinstellungen bekommt man noch Gesamtergebnisspalten, die im Screenshot oben schon entfernt sind, weil ich sie nicht haben möchte. Dazu muss man unter der Layout-Bearbeitung das Mehr-Menü aufklappen und den entsprechenden Haken entfernen:

    Layout Details

    Nach einiger Recherche hatte ich hier gefunden, dass man das so machen muss: http://wiki.services.openoffice.org/wiki/Documentation/OOo3_User_Guides/Calc_Guide/Multiple_data_fields

  • Aufruf für mehr/bessere Meta-Daten

    Im Januar habe ich geschrieben, was ich für Anforderungen an E-Reader habe. Nach einiger Zeit der Nutzung möchte ich nun was zu den verfügbaren Medien schreiben.

    Bei mir ist es so, dass ich meist freie PDFs auf dem E-Reader lese oder längere Artikel aus dem Web als PDF abspeichere. Ohne Nacharbeit hat das leider den Nachteil, dass die Meta-Daten wie Titel oder Autor leer oder nicht sinnvoll gefüllt sind. Das wird dann z.B. als Buch "(anonymous)" von "(anonymous)" angezeigt, falls beides leer ist. Ab und zu wird auch einmal der Dateiname als Titel verwendet, was dann z.B. auch "buch.dvi" sein kann. Alles leider gar nicht hilfreich.

    Um wenigstens nachträglich (also nach dem Herunterladen bzw. Export in PDF) sinnvolle Werte zu setzen, nutze ich das Progrämmchen PdfMod:

    Meta-Daten editieren mit PdfMod

    Dabei muss man ggf. die Anzeige der Eigenschaften aktivieren unter "Datei > Eigenschaften".

    Wenn man PDFs selbst mittels LaTeX erstellt, geht das Hinzufügen von Meta-Daten recht einfach. Passend zum Screenshot wäre das:

    \usepackage{hyperref}
    \hypersetup{
      pdftitle    = {Datenreport 2011},
      pdfauthor   = {Statistisches Bundesamt (Destatis)},
      pdfsubject  = {Sozialbericht für Deutschland},
      pdfkeywords = {Sozialbericht für Deutschland; Datenreport;
                     Familien; Kinder; Lebensformen; ...}
    }
    

    Ich fände es sehr hilfreich, wenn Erzeuger von PDF-Dateien mehr auf solche Eigenschaften achten würden

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